2010 Albanien
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Vier in Albanien
Es ist höchste Zeit, dass hier mal wieder von einer aktuellen Reise zu lesen ist!
Dann beginnen wir mal: Es waren einst 7 Reisende, dann wurde die Silke krank, da waren’s nur noch 6. Der Peter wollte ohne Silke nicht, da warens’s nur noch 5. Dem Herrn Lehrer wurden die Ferien zu knapp, da waren’s nur noch 4!
Und diese vier werden wir jetzt auf ihrer Fahrt nach Albanien, auf ganz unterschiedlichen Routen, begleiten.
15.8.2010
Heute, am Sonntag, habe ich mich sicherheitshalber noch einmal nach dem Wohlbefinden der Reiseteilnehmer erkundigt. Ali und Uschi haben ihren ursprünglich für Samstag geplanten Abfahrttermin zunächst auf die Nacht vom Sonntag auf den Montag verschoben. Günter hat das Wochenende zur Routenplanung am heimischen PC und für die mentale Vorbereitung auf die Reise genutzt. Wenn ihr das Bild anklickt, seht ihr das Weinglas und die zart roten Bäckchen wesentlich besser
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16.8.2010
Ali und Uschi sind anscheinend wirklich noch in der Nacht losgefahren, haben die Schweiz passiert, Milano rechts liegen lassen und schließlich den Campingplatz Sabbiadoro (Lignano) am Nordzipfel der Adria erreicht. Nachdem ihr euch durch Anklicken des Links von den Vorzügen dieses Platzes überzeugt habt, nun Ali’s offizielles Statement:
Sind am Camping Sabbiadoro. Wir amüsieren uns über die anderen Camper, die unser Auto begaffen, als wär’s vom Mars!
Jetzt noch ‘nen Zottel …Prost und gute Nacht!
[Den Begriff "Zottel" sollte ich neuen Lesern vielleicht erklären. Es handelt sich um die in einem eng begrenzten süddeutschen Gebiet benutzte (liebevolle) Abkürzung für Ramazotti.]
Einer dieser vorbeischlendernden Fachleute erklärte dann noch seiner Frau, dass der rote 74er ein Unimog sei!
17.8.2010
Bei Ali und Uschi verlief der Tag unspektakulär. Vermutlich haben sie Lignano erst gegen 13:30 Uhr verlassen, obwohl Uschi immer versichert, dass sie im “Roten” nicht so lange schlafen würde. ![]()
Zunächst wurde Slowenien passiert, um dann ab Rijeka der Küstenstraße bis Zadar in Kroatien zu folgen. Die Nacht verbrachten die beiden im Autocamp Tamaris.
18.8.2010
Heute ist bei Günter und Elke “Packen” angesagt! Der Platz im Auto wird langsam knapp und Günter muss geschickt jedes Eckchen ausnutzen, um die ganzen Utensilien sinnvoll zu verstauen. Da Elke bei diesen Überlegungen keinesfalls stören möchte, macht sie noch schnell diese zwei Fotos und zieht sich dann zurück, um sich mit Hilfe eines Fläschchens Wein schon mal ein bisschen auf den Urlaub vorzubereiten!
Später soll auch noch ein zweite Flasche geöffnet worden sein!
Morgen früh um 04:00 Uhr heisst es dann: “Reise, Reise, …”
Ali und Uschi sind natürlich auch wieder ein Stückchen näher an Albanien gekommen und haben unterwegs “Apolzi” mit seinem 78er getroffen, der schon wieder auf der Heimreise war.
19.8.2010
Günter und Elke scheinen Wort gehalten zu haben und sind wirklich früh losgefahren, denn um viertel vor zehn kam schon die erste Nachricht, dass sie in Mailand sind!
Pünktlich um vier waren sie dann in Ancona:
Sind jetzt auf der Fähre Richtung Igoumenitsa und wir genießen noch ein bisschen die Sonne. Haben eine schöne Aussenkabine, sogar mit Fernseher. Euch allen liebe Grüße
Elke & Günter
Um halb drei kam auch eine Nachricht von Uschi:
Wir haben gerade die abanische Grenze passiert. Auch die Holzbrücke bei Shkodra hat gehalten. An unserem Dachgepäckträger hingen schon die ersten Roma. Nun fahren wir Richtung Durres und dann weiter nach Vlora.
Liebe Grüße von
Ali und Uschi
20.8.2010
Heute ist der Tag, an dem Ali & Uschi (AU) und Günter & Elke (GE) zusammentreffen wollen. Das AU-GE wäre dann also komplett! ![]()
Zwangsweise morgenaktiv sind die beiden Fährenbenutzer, denn um 8:00 Uhr ist bereits “Landgang” in Igoumenitsa, dem Norden Griechenlands, angesagt. Von dort ist es dann nicht mehr weit zur albanischen Grenze.
Frühstück gab es wohl auf der Fähre noch keins, denn, kaum in dem Hafenstädtchen angekommen, stand das auf der Wunschliste ganz oben!
Nun nahm das Drama seinen Lauf. Günter bekam keine SMS-Verbindung mehr zu Ali und Ali nicht zu Günter. So wurde es schwierig einen gemeinsamen Treffpunkt festzulegen. Zum Schluß, aber da war es schon nach 17:00 Uhr, hat es dann doch ein großes “HALLO” an der Seilzugfähre von Butrint gegeben!
Also, dass AUGE (Ali, Uschi, Günter und Elke!
) hat sich nach einigem Hin und Her endlich in Butrint vereint. AU haben unsere SMS alle nicht erhalten. Es geht uns gut.
Viele Grüße
Das AUGE
21.8.2010
Nach einem gemeinsamen Frühstück trennten sich die Wege zunächst wieder. Ali und Uschi haben sich den Archäologischen Nationalpark Butrints angeschaut, der 2005 eröffnet wurde und zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Die Ausgrabungsfunde gehen von der Bronzezeit bis ins 19.Jh und zeigen unter anderem die Überreste der “city walls, late-antique baptistery, Great basilica, theatre and Venetian castles”.
Günter und Elke sind währenddessen schon vorgefahren und haben einen Badetag am Übernachtungsplatz “Borsh Beach” eingelegt.
(Hoffentlich haben sie ihre Badesachen nicht vergessen!
)
Die Reise soll dann vom Süden Albaniens so ganz gemächlich in den Norden führen, um von dort den Heimweg “über Land” anzutreten
22.8.2010
Kurz nach dem Aufstehen unserer “Albanier” bekam ich gleich gegen halb eins schon die erste Nachricht:
Wir haben einige Beschlüsse gefasst! Elke ist Schriftführerin unserer Reisegruppe und da heute Sonntag ist, machen wir Ruhetag. Wir haben das Sonnensegel aufgebaut und liegen faul am Strand herum. Morgen fahren (s.u.) wir nach Vlora und von dort Richtung Tepelena. Euch allen noch eine schöne, arbeitsreiche Woche.
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Von gestern muss ich noch nachtragen, dass am Nachmittag das “Blue Eye” besucht und besichtigt wurde. Es ist eine natürliche Quelle aus einem etwa 50 Meter tiefen Bassin, die ungeheure Mengen blau schimmernden Wassers an die Oberfläche sprudeln lässt.
Den heutigen Sonntag hat jeder wohl ein bisschen anders erlebt. Während mir berichtet wurde, das Elke Gartenzwerge baut (ich vermute mal aus den unzähligen Kieselsteinen am Strand), macht sich Uschi Gedanken (ebenfalls um die Kieselsteine!):
Von “fahren” kann morgen nicht so schnell die Rede sein. Wir stehen auf Kiesstrand und brauchen wohl eine Rampe hoch, die erst noch – mit Hilfe der “Bevölkerung”
– gebaut werden muss!
Liebe Grüße
Uschi
… und die Männer schuften! Stellvertretend schreibt Günter:
Der zweite Sonnenuntergang hier an dem schönen Strand rückt langsam näher. Trotz des Ruhetages haben wir viel schaffen müssen: Holz für das Lagerfeuer sammeln und sägen, Fleisch zum Grillen kaufen, viel schwimmen und immer wieder schwitzen. Es war echt anstrengend!
23.8.2010
Zwischendurch mal ein Überblick wo sich unsere Reisenden derzeit so die Zeit vertreiben:
Dazu der Tagesbericht von Elke:
Wir übernachten heute bei N 40 Grad 25.643′ E019 Grad 45.219′. Am Nachmittag haben wir in den Bergen Lamm gespeist. Als Dessert gab’s Revani (eine Art Grieskuchen). Dann noch Wasser aufgefüllt, Geld geholt und getankt. Den roten 74er hat es bei der Weiterfahrt kräftig durchgeschüttelt und eingestaubt, da Günter ziemlich schnell vorneweg gefahren ist. Jetzt trinken wir unser verdientes Feierabendbier. Zum Wohl!
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24.8.2010
Ein bemerkenswerter Tag: Elke hat sich den Platz am Volant des schwarzen J9 erkämpft und Uschi gönnt sich einen Wellnesstag, indem sie ihre Muskelfasern auf Schotterstrecken mal so richtig lockern lässt!
Sicherheitshalber habe ich Günter schon mal angeboten, nach günstigen Karosserieteilen Ausschau zu halten, aber er lehnte dankend ab, weil er nun vermutlich eher ein neues Auto brauchen würde
Offiziell heisst es dann (wesentlich diplomatischer!), dass Elke besser gefahren wäre, als Günter gedacht hätte und Ali ergänzte, sie wäre so vernünftig gefahren, wie er!
Nach zweieinhalb Stunden Schotterpiste und ein paar Kilometern Landstraße sitzen wir in einem malerischem Tal an einem Fluss im Restaurant und essen Forelle. Nachher geht es weiter zu den heißen Quellen, vielleicht ein Bad nehmen.
Am Abend erreicht mich dann noch ein verzweifelter, von Orientierungslosigkeit und Fluchtgedanken geprägter, Hilferuf
:
Wir sitzen irgendwo auf einem Stoppelfeld und richten unser Abendessen. Haben vorher in einem Fluss gebadet und werden jetzt von Mücken umschwärmt.
25.8.2010
Das Tagesprogramm führte zunächst in bzw. durch einen Nationalpark Albaniens den “google” (noch) nicht kennt: Kojoka e Frasherit (?).
Über einen Pass sollte es an die Mazedonische Grenze zum Ohridsee gehen.
Nach ihrer Rückkehr werden sie bestimmt berichten warum sie die Passstraße nicht befahren konnten – auf jeden Fall mussten sie nun über Permet und Leskovik, südostwärts, nahe der Griechischen Grenze ausweichen, um später dann doch ihr Ziel zu erreichen.
Kurz hinter Leskovik fanden sie dann einen idyllischen Übernachtungsplatz am Stausee. (Gott-sei-Dank nicht wieder Stoppelfeld mit Mücken!
)
26.8.2010
Heute ist “Waschtag”! Es muss aber anscheinend auch nötig gewesen sein, denn Uschi soll sich sehr gefreut haben, dass Ali “ein Bad im Kuhstausee(?) genommen und (sich) frisch eingekleidet” hat! Günter ließ sich nicht lumpen und sprang ebenfalls in die Fluten. (Von neuer Kleidung war da allerdings nicht die Rede!
)
Elke und Uschi sind das Ganze etwas vorsichtiger angegangen und haben eine Schweizer-Wassersack-Dusche bevorzugt. (Was wären wir nur ohne die Schweizer, seufz … )
Uschi hat das Ergebnis folgendermaßen zusammengefasst:
Alle wohl riechend!
Anfangs habe ich den Lapsus auch überlesen, aber irgendwann dämmerte es mir … (*frech grins)
Die Fahrt führte nun zum Ohridsee und an einem Campingplatz wurde das Nachtlager aufgeschlagen. Man belohnte sich gegenseitig mit einem Forellenessen und ein paar Getränke sorgten dafür, dass sich die Fischlein in den Bäuchen wohl fühlen konnten!
27.8.2010
Günter hat die Haare schön! Jedenfalls hat er sich im Rahmen des Beautyprogramms, nach einem weiteren Bad, dieses Mal im Ohridsee, sowie einer ausgiebigen Dusche, einen Friseurbesuch gegönnt! Nächster Stopp ist dann: Librazhd.
Wir sind heute sechseinhalb Stunden gefahren, sechs davon Schotterpiste und haben trotzdem die siebzig Kilometer von Librazhd bis Cernec
nicht geschafft! Unser “Plätzchen” haben wir direkt an einem Fluss bei Terbac, an der Mazedonischen Grenze gefunden.
Morgen soll es über Peshkopi Richtung Kukes gehen, aber jetzt kochen wir erstmal!
(Eine kurze Erklärung in eigener Sache – ich bin danach gefragt worden: durch Anklicken der kleinen Bilder am rechten Rand kann man sie vergrößern!)
28.8.2010
Ein schlechter Morgen beginnt, bzw. der Morgen beginnt schlecht:
am J9 von Günter ist ein Stoßdämpfer gebrochen. Die beiden Männer liegen unterm Auto und schrauben den Dämpfer ab.
Dazu Originalton von Uschi:
Wir Frauen harren der Dinge.
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Ich verkneife mir jetzt auch einen Hinweis auf mein früheres Angebot an Günter, schon mal nach günstigen Gebrauchtteilen Ausschau zu halten!
Gegen Mittag war der Stoßdämpfer dann in einer Werkstatt bei Shupenze geschweißt und wieder eingebaut worden. Kosten: 1000 Lek (ca 8,- Euro). Es konnte weitergehen!
Wir übernachten wiedermal am ‘Drini te Zi’. Günter hat im Fluss gebadet, Elke hat sich mit dem Schweizer (Wassersack!) gewaschen, Uschi hat sich die Füße im Fluss gespült und Ali hat sich gar nicht gewaschen. (Pfui!)
Ali und Günter sitzen jetzt am Laptop. Gerade steigt ziemlich schnell der Fluss an, wir vermuten, dass irgendwo eine Staumauer geöffnet wurde. Günter meint: keine Panik, wir schlafen ja im Dachzelt!
Wenn wir morgen nur noch Gluckser von uns geben, wisst ihr warum! Ahoi,
Das AUGE
29.8.2010
Die Fahrt endete heute an einem Bachbett bei Skuraj. Unsere “Albanier” sind wieder über vier Stunden über die Piste gerumpelt, wurden dafür aber mit wunderschöner Landschaft entschädigt.
Das Land ist unwahrscheinlich schön, hat viel Grün und sehr freundliche, zurückhaltende Menschen. Wir genießen den letzten gemeinsamen Urlaubsabend zusammen.
30.8.2010
Ich gebe die aktuelle Meldung von heute Morgen mal anonym weiter:
Alis letzte Stunde hat geschlagen: er hat Brechdurchfall und Kreislaufprobleme. Wir warten nun erst mal gemeinsam ab!
Ganz klar: MALARIA! ![]()
Ali, Kopf hoch, wir sind bei dir!
Im weiteren Verlauf des Tages wurde Ali dann liebevoll gepflegt!
31.8.2010
In der Nacht hat es gewittert und wie aus Kübeln gegossen. Es ist immer noch bewölkt, aber immerhin 19 Grad warm.
Ali ist nun wieder so halbwegs fit und der rote 74er macht sich auf den Heimweg. Schon gegen Mittag hatten sie Albanien bei Sukobin verlassen und fahren ab Dobra-Voda auf der Küstenstraße durch Montenegro.
Bei Günter und Elke geht es heute Richtung Fierze, um dort mit der Fähre nach Komani überzusetzen.
Das Tagesziel wurde allerdings nicht ganz erreicht, denn am Abend kam von Elke diese Meldung:
Wir sind heute auf der Autobahn von Rrasfik bis Kukes gefahren.In Kukes gab es den ersten “größeren” Supermarkt. Sehr gut sortiert und alles im Angebot. Zwischen Roshit und Fierze haben wir dann ein Zimmer genommen, da es sehr kalt geworden ist und regnet. Das Dachzelt ist noch nass von dem Wolkenbruch der gestrigen Nacht. Nun sitzen wir vor dem Kaminfeuer und trinken Rotwein.
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1.9.2010
Was für ein Tag!!! Um 11 Uhr sind Günter und Elke an der Fähre in Fierze angekommen, wo ihnen mitgeteilt wurde, dass die nächste Abfahrt erst morgen früh um 7 Uhr sei. Günter hatte dann zu Elkes Freude
die Idee, auf Eselspfaden durch die albanischen Berge zu fahren. Als es dann nicht mehr weiter ging und er zu Fuss erkundete, kam ein Holzfäller auf seinem Pferd angeritten, den Elke mindestens 15 Minuten unterhalten durfte und der sich sehr für den Inhalt des Autos interessierte.
Wieder zurück wollten die beiden im Valbonetal essen gehen, es gab aber nichts! Nun kochen sie selbst und hoffen, dass sie die Fähre wenigstens morgen nach Komani mitnimmt!
Ali und Uschi sind heute der Heimat nicht wesentlich näher gekommen. Es ging weiter der Küstenstraße entlang, wie auf der Hinfahrt und auch der Übernachtungsplatz ist der gleiche: Camping Tamaris bei Zadar (Kroatien). Uschi sprach noch von einer “Generalsanierung mit Rasur”, der sie sich dort unterzogen hätten, betonte aber, dass die “Rasur” nur Ali betraf! ![]()
Das Temperaturempfinden ist dagegen recht zwiespältig: Uschi friert und Ali schwitzt!
2.9.2010

Günter und Elke hatten heute früh eine sehr schöne Überfahrt mit der Fähre nach Komani. Von dort sind sie nach Shiroke und Zogaj gefahren, haben da aber keinen schönen Übernachtungsplatz gefunden.
Nun haben sie irgendwo bei Velipoje am Sandstrand direkt am Meer ihr Dachzelt aufgeschlagen und Günter wird vermutlich baden.
3.9.2010
Bei Ali und Uschi nimmt alles seinen gewohnten Gang: Um halb elf, am helllichten Tag, spricht Ali noch vom “Lärm” seines Handy’s und von “frühem Morgen”! Von Uschi ist übrigens überhaupt noch nicht die Rede! (*grins)
Sie folgten genau dem Reiseverlauf der Hinfahrt und sind folgerichtig wieder auf dem Komfort-Campingplatz für Unimogs mit WLAN-Versorgung nahe Bibione angelangt. Ali genießt die Morgenruhe am Laptop und schmökert etwas in seinem Reiseblog …
Er muss übrigens in Albanien recht viel Sonnenbräune abgekommen haben, denn eine kleine Wienerin, etwa 5 Jahre alt, fragte gerade:
“Mami, kommt das Auto aus Afrika?”
Nur eine Stunde später meldet sich auch Elke zu Wort:
Nach einem ausgiebigen Frühstück, einer Dusche und einem Strandspaziergang sind wir jetzt in Shkoder.Günter lässt sich noch beim Berber rasieren, dann ein bisschen durch die Stadt bummeln und im Anschluss geht es Richtung Heimat über die einspurige Shkoderbrücke. Gestern ist sie gleichzeitig von beiden Seiten befahren worden. Es war sehr lustig zuzuschauen, wie die eine Seite wieder zurück musste. Der Abschied von Albanien fällt uns schwer.
Trotz allem haben sie sich an der Tankstelle und im Restaurant von ihren letzten albanischen Lek getrennt und die Grenze nach Montenegro passiert.
Am Abend waren sie dann schon, zusammen mit vielen Mücken, in Kroatien, kurz vor Dubrovnik auf einem schönen Campingplatz. Von ihrer “Dachterrasse” hatten sie sogar Meeresblick!
4.9.2010
“Akklimatisierung” war das Stichwort für die beiden Rottweiler, als sie gestern Abend ein letztes Mal auf dieser Tour ins Dachzelt stiegen:
Wir haben am Fuß des St. Gotthard bei eisiger Kälte übernachtet.
Eine letzte Etappe wird sie dann heute, nach fast drei Wochen, wieder “hoimbringa”.
Am frühen Nachmittag waren Ali und Uschi dann auch tatsächlich zu Hause, während Günter und Elke schon wieder in einem Restaurant verweilen. Strahlend blauer Himmel über den Bergen zwischen Dubrovnik und Split, sowie 25 Grad machen ihnen das Leben zur Wonne! Sie wollen heute aber trotzdem noch bis etwa Zadar fahren.
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5.9.2010
Wir haben an einem Campingplatz, etwa 6 km nördlich vom “Tamaris”, auf dem Ali und Uschi Halt gemacht haben, übernachtet. Direkt am Meer mit einem schönen Kieselstrand genießen wir jetzt den Morgen. Nachher fahren wir weiter auf die Insel Cres und besuchen dort noch Bekannte. Der Himmel ist momentan leicht bewölkt und es hat 20 Grad.
Ob es sich beim folgenden Kommentar um eine Freudenbekundung oder einen Stoßseufzer von Elke handelt, kann wohl erst nach der Rückkehr geklärt werden!
Urlaub kann/könnte so schön sein!
Günter und Elke wollen jedenfalls die Straßenkilometer zur Insel Cres durch ‘island-hopping’ verkürzen. Von Jablanac ging es zunächst auf die Fähre zur Insel Rab und dann um 18:30 Uhr mit der nächsten Fähre nach Krk. Cres muss dann halt noch einen Tag auf sie warten!
Gott sei Dank bin ich ausgeruht, sonst wäre das nichts für meine Nerven.
Ja, Elke, wir freuen uns auch, dass ihr so erholt seid!
6.9.2010
Inzwischen sind Günter und Elke bei ihren Bekannten in Valdarke auf Cres angekommen. Der Regen strömt und der Grappa, so wie ich gehört habe, auch – es soll das einzige sein, was bei diesem Wetter hilft! ![]()
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7.9.2010
Ich sehe Elke förmlich vor mir, mit kleinen, runden Äuglein:
Lieber Thomas, ich war gestern abend nicht mehr in der Lage mit den anderen Essen zu gehen. Es war übrigens Slivovic, kein Grappa. Dafür aber etwas zuviel. Wir haben heute noch einen schönen Tag verlebt: im Meer gebadet, gegrillt und jetzt trinken wir wieder Wein und Slivovic!
Nichts ist schwerer zu ertragen, als eine Reihe von guten Tagen!
8.9.2010
9.9.2010
Elke und Günter sind jetzt bei ihren Bekannten in Slowenien, genauer gesagt in Maribor. Es ist dort zwar kalt und regnerisch, zum Ausgleich werden sie aber bestens mit Speisen und Getränken umsorgt!
Morgen geht es dann über Österreich nach Hause!
10.9.2010
11.9.2010
Seit halb sechs sind nun auch die Offenburger wieder zu Hause! Es waren insgesamt 4424 Landkilometer plus ein paar auf dem Wasser, die sie in den letzten Wochen hinter sich gelassen haben. Sie vermissen Albanien jetzt schon wieder und haben sich vorgenommen, bestimmt noch einmal dort hinzufahren.
Danke an alle Leser, die bis zum Schluss, zumindest gedanklich, mit uns gereist sind!
Anhang: Fotoimpressionen


















Hallo Ihr Vier,
die zwei daheim gebliebenen Hundebissgeplagten wünschen Euch eine ganz schöne Reise, ganz viele schöne Erlebnisse und immer eine Hand breit Luft unter dem Differnzial.
Am Donnerstag, wenn die Fähre ohne uns Richtung Griechenland ablegt, werden wir einfach unseren Kummer mit einer Flasche Raki runterspülen. Wahrscheinlich sind wir am nächsten Tag davon genau so seekrank wie nach einer stürmischen Überfahrt.
Es grüßen Euch,
Silke und Peter
Rottweil, 23.08.2010
Hallo Uschi und Ali in Albanien,
wünsche gute Fahrt und noch einen schönen Urlaub.
Klemens
Elke ich finde es schön, dass ihr die schönen Fleckchen der Erde hautnah erleben könnt.
Liebe Grüße Huriye