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2010 Westalpen


Aller guten Dinge sind drei. Nach unseren Kurztrips in das französische Jura und Burgund fuhren wir dem schönen Wetter entgegen.

Start und Ziel unserer Tour war Zürich.
Von hier aus ging es an den Genfer See, vorbei an Montreux und weiter nach Chamonix. Südlich davon, in einem kleinen Wäldchen übernachteten wir.

Über einige kleine Pässe erreichten wir Bourg St. Maurice. Weiter ging es hoch nach Rosiére. In les Eucherts bogen wir auf eine unbefestigte Piste ab, die uns zum Fort Redoute Ruinée auf 2400m Höhe führte.

Von hier aus hatten wir einen traumhaften Blick auf die Bergwelt und auf die Passhöhe des Kleinen St. Bernhard.

Die Abendtemperaturen erreichten fast den Gefrierpunkt.

Wir übernachteten am Fort. Das Frühstück nahmen wir bei herrlichem Sonnenschein über den Wolken ein.

… unterwegs …

Nächstes Ziel war die Überquerung des Col de I´Iseran …

… und des Col du Mont Cenis. Um den Lac du Mont Cenis konnten wir nicht fahren. Die unbefestigte Straße war nach ca. 1,5 km gesperrt.

Endlich ging es mal wieder lange abwärts nach Susa. Nach einem Stadtbummel fuhren wir hoch nach Frais. Von hier aus führte uns ein unbefestigter Waldweg hoch zur Alpe d´Arguel. Hier in der Nähe übernachteten wir in einer kleinen Waldlichtung auf ca. 1900m Höhe.

Geplant war, von hier aus direkt die Assietta Kammstrasse zu erreichen. An der Alpe d´Arguel ist jedoch Sackgasse, bzw. eine Schranke. Eine Bewohnerin meinte, dass man die Schranke öffnen könnte um die Kammstrasse zu erreichen. Sagte jedoch, dass hier oft Kontrollen der Naturparkbehörden stattfinden und ein gewisses Risiko besteht erwischt zu werden. Die Geldstrafen müssen sehr hoch sein. Wir zogen es vor, wieder in das Tal zurückzufahren.

Über den Colle delle Finestre erreichten wir die Assietta Kammstrasse.

Kurz nach dem Beginn der Kammstraße fuhren wir an zwei Baustellen vorbei. Es war Mittagszeit und die Baumaschinen standen gut geparkt an der Böschung. Wir hatten freie Fahrt.

Blütenzauber

Von Sestriere fuhren wir weiter nach Briancon (dort lassen wir immer unsere Leibwäsche waschen :) )

Südlich der Stadt, im Tal der Durance verbrachten wir unsere dritte Nacht.

Tal der Durance zwischen Briancon und Embrun

Wir freuten uns heute auf den Col de Parpaillon. Über kleine Nebenstraßen erreichten wir diesen bekannten Alpenpass.

Auf teilweise recht steinigem Untergrund erreichten wir die Passhöhe.
Gleich wurde das obligatorische Foto am Tunneleingang gemacht.

Die Bodenseestammtischler müssen wohl auch bereits durch den Tunnel gefahren sein :)

Nach einer längeren Pause schlichen wir in traumhafter Landschaft hinunter ins Tal.
Unterwegs kamen uns Willi und Arnim mit Ihren Frauen und ihren Buschtaxis entgegen.

Nach einem kurzen Schwätzchen und Übertragung einiger Tracks (danke Arnim) fuhren wir dem Verdon entlang.
Am Fluss schlugen wir unser Nachtlager auf.

Nach so vielen Bergstrecken und Überwindung mehrerer tausend Höhenmeter entschlossen uns noch in die Provence zu fahren.

Wir folgten dem Verdon bis zum Gorges du Verdon. Nach einigen Tagen Ruhe stellten wir fest, dass es doch noch Urlaubszeit ist.

Leider waren die meisten Lavendelfelder bereits abgeerntet. Wir konnten jedoch auf diesen Feldern noch genügend Lavendel für die Schränke zu Haue finden.

Im Tal der Asse fanden wir wieder einen sehr schönen Übernachtungsplatz direkt am Fluss.

Die Laterne ist unser bestes Stück. Schönes warmes Licht und unempfindlich bei Wind.
Aber der Inhalt der Gläser war auch nicht schlecht. Das Zeug lief runter wie Öl.

Hier übernachteten wir bei einem wunderschönen klaren Sternenhimmel nicht in, sondern vor der Taxe.

Über Sisteron, Grenoble und Genf fuhren wir nach Zürich zurück.

Es waren sehr schöne und erholsame Tage.

Kirsten und Martin

Text und Fotos: Martin (Steppenwölfle)

2 Kommentare Eins hinterlassen →
  1. 31. Januar 2011 00:34

    Hallo,
    konntet Ihr die Straße vom Col de Parpaillon nach Süden befahren?
    als ich ein Jahr zuvor da war, war alles wegen einer Gerölllawine unpassierbar. Ich kam von Süden und wollte die Route fahren.
    lg Jfk

  2. Martin Permalink
    11. Februar 2011 20:59

    hallo jfk,

    die südstrecke war problemlos befahrbar. ist eine wunderbare ecke.

    grüße kirsten und martin

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